PROJEKT TARGET
Schwerpunkte

Der Forschungsprozess im TARGET-Projekt lässt sich in drei Schritte unterteilen (siehe Abbildung): Im ersten Schritt werden im Rahmen einer intensiven Hauptanalyse zunächst 12-20 deutsche Fälle hochexpressiver, zielgerichteter Gewalt durch jugendliche Einzeltäter unter mehreren Schwerpunkten interdisziplinär analysiert. 

 

In einem zweiten Schritt erfolgt eine Kontrastierung dieser Fälle mit phänomenologisch ähnlichen Taten. Hierfür werden verschiedene Vergleichsgruppen (Erwachsenenamok, terroristische Radikalisierungsprozesse, Tötungsdelikte von Jugendlichen) formuliert und Vergleichsfallanalysen durchgeführt, um die Spezifität wissenschaftlich diskutierter Risikofaktoren zu überprüfen (auch: typische vs. nicht-typische Fälle usw.).


Der dritte Schritt beinhaltet die Formulierung interdisziplinär konsensfähiger Modelle und Typologien mit deren Hilfe dann Konzepte in den Bereichen der Prävention, der Früherkennung, der Notfallversorgung und der Nachbetreuung bei Schadensereignissen sowie auch der Medienpolitik verbessert werden sollen. 


English Version


Main focus

The TARGET research process is composed of three analysis steps (see figure):

In the first stage, the main analysis of 12-20 German incidents of highly expressive, targeted violence initiated by adolescent lone perpetrators are examined with an interdisciplinary focus.

In a second step, these cases will be compared with phenomenological similar incidents. For this purpose, different comparison groups (i.e. rampages by adults, terrorist attacks, homicides of young people) will be sampled and comparative case analysis are performed to verify the specificity of scientifically discussed risk factors.

The third stage involves the development of an interdisciplinary consensus-based model and typologies which can improve concepts in the areas of prevention, early detection, emergency care as well as media policy.


 














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